„Stop Stalking“ jetzt auch für die Opfer

Die Beratungsstelle Stop-Stalking berät sowohl Betroffene von Stalking als auch Menschen, die stalken, sowie Angehörige und Personen, die im beruflichen Kontext mit Stalking zu tun haben.

Der Bedarf für die Trennung von Opfer- und Täterberatung war Anlass, das Corporate-Design zu überarbeiten. Lücken-Design ist dabei behutsam vorgegangen. Das Logo wurde modifiziert und für die Opfer und die Täter wurden verschiedene Farben eingeführt um diese deutlich zu unterscheiden.

Neben verschiedenen Printprodukten, wie Flyer, Mappe, Plakate etc., zeigt sich das neue Design auch im Internetauftritt.

RBB aktuell 30.4.2014: Die Berliner Beratungsstelle „Stop Stalking“ hat jetzt nicht mehr nur die Täter im Blick, sondern auch die Opfer: Menschen, die gegen ihren Willen von anderen bedrängt, belagert oder bedroht werden. Sie könnten in der Beratungsstelle in Steglitz lernen, wie sie sich gegen die Nachstellungen zur Wehr setzen. Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) würdigte, dass es nun eine zentrale Anlaufstelle gebe, die den Opfern mit Rat und konkreter Hilfe zur Seite stehe. „Wenn Sie Opfer von Stalking werden und sich an die Polizei oder an die Staatsanwaltschaft wenden, passiert für das Opfer erstmal nichts. Es wird ermittelt, es geht um den Täter, das dauert Wochen und Monaten. Und anders als bei anderen Delikten ist das Stalking ja nicht vorbei, es geht in der Regel weiter,“ sagte Heilmann im rbb.